Gastbeitrag: Radikaler Atheismus – eine neue Spielart des Soziopathen?

Radikaler Atheismus – eine neue Spielart des Soziopathen!

 

Atheisten und Gläubige könnten super-friedlich zusammenleben, wenn jeder zuhause seinen Glauben in Ruhe leben würde. Eine Tatsache, die jedem friedlichen Menschen als positives gemeinsam gestecktes Ziel einleuchtet und zu der sogar der Gläubige im modernden Europa so bereit sind wie nicht nie. Ich hatte nie was gegen Atheisten… warum auch – bis ich im Internet auf RADIKALE gestoßen bin.

Friedliche Atheisten und Gläubige könnten wunderbar Seite an Seite leben – das hört sich angenehm und entspannt an. Radikale beider Seiten hingegen suchen nie den Frieden oder entwerfen stattdessen irrationale eigennützige und egomanische Schein-Friedenskonzepte, die wiederum Gewalt möglich erscheinen lassen und diese Gewalt ist auch erstrebt. Auch wenn radikale Atheisten ihre Friedlichkeit vor allem darin bewiesen sehen, dass sie sich nicht – wie Islamisten – in die Luft sprengen, finden sie andere Formen des emotionalen und verbalen Terrors: Gaslighting, Slander, emotionale Erpressung, Herabwürdigungen, Mobbing, Projektion, Nötigung, emotionale Kälte und massive Empathielosigkeit gegenüber Andersdenkenden.

Dass ein Mensch sagt: “Ich glaube an eine bewusste Schöpfung und halte Jesus für ein gutes Vorbild, gehe aber nie in die Kirche” – das allein genügt schon, damit der Radikale einen Anlass sieht diese Person gezielt fertig zu machen! Wer sich weigert und es niveaulos findet Muslime “Musels” zu nennen wird als “dummer Islamversteher” diffamiert.So ein Verhalten ist – genau wie das Radikaler aller Art – zum Nachteil aller. Menschen in einer Gemeinschaft und zerstörerisch in sich.Es sollte in einer modernen Welt nicht mehr um Glauben/Nichtglauben gehen – es geht um gemeinsame Ziele: Frieden!Aus einem philosophischen und soziologischen Gesichtspunkt heraus ist radikaler Atheismus tatsächlich eine Form von Religion, auch wenn die „Gläubigen“ das bestreiten. Dazu muss ich aber etwas ausholen: Im Atheismus gibt es keinen Gott, was aber nicht bedeutet, dass der Atheismus nicht die selben Mechanismen hat wie eine Religion.

So wird das Heilsversprechen in der diesseitigen Welt gesucht, und begründet sich auf nichts als auf den jeweils vermeintlichen aktuellen Stand der Wissenschaft. Dass zum Frieden aber auch Nachsicht, Güte, Toleranz und Liebe gehören, ist einem Radikalen nicht bewusst. So sorgt diese – wenn nicht zur Religion – so doch aber zum Kult erhobene Form des Szientismus (der rein wissenschaftlichen Betrachtungsweise) dafür, dass nichts anerkannt wird, was noch nicht entdeckt wurde, bzw. sich unserem bisherigen Wissenstand entzieht. Sowas wie String-Theorie kennen sie oft gar nicht und verstehen diese auch auf Nachfrage nicht, Google verrät ihnen aber schnell, dass es bereits „Gegenbeweise“ gibt und das wird dann per copy&paste verbreitet.

Die meisten Radikalen haben im Grunde von allem nur ein eher oberflächliches “Wissen”, dass nie selbst erarbeitet ist, sondern das sie einfach nachplappern, da es beim Radikalismus und Abbau eigener Aggressionen und Ängste und um Aufwertung des eigenen kleinen Egos geht – nicht aber um Verständigung und wirklich tiefgreifende Aufklärung. Durch das Lesen populärwissenschaftlicher Abhandlungen empfinden sie sich als “gebildet”, obwohl ihr Duktus nicht wirklich über einfache Propaganda-Sprache auf Bildzeitungsniveau herausreicht, wenn sie ihren “Glauben” vermitteln wollen. Wissen kann man es so gut wie nie nennen, denn es wurde weder selbst erforscht noch selbst recherchiert, weil sie offenbar dann doch nicht den “Mut” haben, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen oder die Quellen von Populisten zu hinterfragen. Mangeldes Selbstbewusstsein?

 Quellenangaben können Radikale oft nur dürftig erbringen, fordern Sie aber permanent von anderen. Die Anhänger übernehmen häufig die Rolle des Verkünders, indem sie versuchen, andere Menschen von ihrem Weltbild zu überzeugen. Der reine Glaube kann dabei nicht die Wahrheit sein, dementsprechend leugnen radikale Atheisten also alles, was sich ihren (!) eigenen Sinnen entzieht, und erheben den vermeintlich aktuellen Wissensstand damit zum ultimativen Kult. Gäbe es einen wissenschaftlichen Paradigmenwechsel aufgrund neuer Erkenntnisse, wie er alle paar Jahre mal wieder vorkommt, würden die Atheisten diesen dann wieder geschlossen übernehmen, falls sie überhaupt davon was mitbekommen, denn sie fokussieren sich natürlich lieber auf die vermeintlichen Denk-Fehler “der anderen”, als auf die eigenen. Und wieder werden freundliche Friedensangebote energisch abgelehnt, damit das Feindbild „Gläubiger“ ja nicht ins Wanken gerät.Verantwortung wird lieber abgegeben als übernommen.

Jeder vermutete Angriff auf das eigene (realitätsferne) Selbstverständnis wird mit Hass und Ressentiment quittiert oder mit den immer-gleichen Mustern, die man von Fanaten eben allgemein so kennt. Dabei wird allgemein gerne übersehen, dass Einstein, Spinoza, Albert Schweitzer und Darwin bis hin zu modernden Quantenphysikern wunderbare Erklärungen für eine bewusst agierende höhere Instanz haben, die vielleicht anders ist, als Menschen sich das bisher vorgestellt haben, die aber da sein könnte.

Und damit keineswegs auch gleich einen Glaubenskrieg angezettelt haben, sondern viel für unsere Kunst & Kultur getan haben.

 Oft konsumieren Radikale tagtäglich die Dinge, die Gläubige voller Liebe hergestellt haben und empfinden dennoch keine Dankbarkeit – selektive Wahrnehmung lässt sie das nicht erkennen. Oft wird übrigens wird beim Radikalen die Opferrolle des “unverstandenen” Atheisten generiert.
Wie immer potentielle Täter sich zu potentiellen Opfern stilisieren noch bevor man ihnen was getan hat. Der Radikale hat psychische Probleme, nicht religiöse. Ihre Beweise, oft nur schnell zusammen-gegoogelt, sind unnötig, aufgrund der Tatsache, dass Gläubige – wie man sie nennt – diese Beweise nicht brauchen. Ich sehe ja auch so, dass ein Kreis rund ist und brauche dafür keinen Beweis aus irgendeiner Uni für.Im Gegensatz zu Agnostikern sind derartige Atheisten also nicht bereit zu sagen, dass wir nicht wissen, was wir nicht wissen. Und nicht beweisen können, was wir nicht beweisen können. Und nicht beweisen müssen. Sie denken, sie wissen, weil sie gelesen haben, was wer anders geschrieben hat.

 

Eigene Gedanken sind es ja nicht. Also ob es wichtig wäre ob Einstein an Gott glaubte oder nicht. Es zählt, was man selbst denkt – dank seines eigenen Verstandes. Auch was „die Mehrheit“ denkt ist komplett irrelevant. Als ob „die Mehrheit“ in der Welt je recht hatte! Eine erneute friedliche Einigung: “Hey, dann glaubt ihr eben nicht an Gott und wir schon!” – ist grundsätzlich mit Fanatikern nicht möglich und wird auf Vorschlag stereotyp nicht angenommen. Vorgeschlagene Lösungen zum besseren Miteinander werden negiert, zerredet oder nicht akzeptiert, eigene Lösungsansätze gehen in neuerer Zeit sogar bereits in Richtung Gewaltphantasien und andere über griffige Handlungsweisen (auch seelische Gewalt) gegenüber quasi allen Gläubigen, unter denen sie auch nicht differenzieren können – da Ihnen deren Glaubensinhalte aufgrund der bekannten Oberflächlichkeit ihrer Kenntnisse komplett fehlen.

Bibel und Koran werden als “da steht ja der selbe Scheiß drin” abgetan, genauere Inhalte werden nicht gekannt und daher auch in diesem Fall Lösungen nicht erbracht.Der radikale Atheist ist übrigens selbst nonstop auf Mission: Andere müssen auch (radikale) Atheisten werden, und zwar mit sämtlichen Methoden von Manipulation und dem Druck, sprich all den Methoden die man Kirchen zuschreibt – zwar nicht um in der Hölle zu landen – aber als Psycho oder Freak zu gelten – weil man anders denkt. Der Radikale versucht eine Art “Überlegenheitsgefühl” zu vermitteln, keine Einigung oder Lösung. Wer sich mangels Empathie nicht vorstellen kann, dass andere “mit dem Herzen” glauben, der geht davon aus, dass er sein “Opfer”, das er oft auch nur erlösen möchte, nur anders manipulieren muss als bisher. Sollten Gläubige dann nicht zum Hardcore-Atheismus konvertieren wollen, wird’s übel. Auch mit Apostaten des Radikalen Atheismus will der Radikale nicht Marke “Leben und leben lassen” umgehen – wer den fanatischen Atheismus verlässt, der muss verlacht und emotional drangsaliert werden – wegen seines „unsichtbaren Freundes“. Dieser gezielte Versuch andere zu verunsichern oder in ihrer geistigen Zurechnungsfähigkeit anzugreifen zeugt ebenfalls nicht von Empathie & Friedfertigkeit.

Das Recht dazu aber nimmt sich der Radikale, gerne auch mit etwas sadistischer Genugtuung, wenn das Gegenüber gestresst und genervt reagiert. Oder am Ende sogar weint. Das wird dann mit besonderer Belustigung aufgenommen und nochmal verbal nachgetreten. Dass das kein Fundament für friedliches Miteinander ist, können sie – blind vor Hass – nicht mehr realisieren. Sollte der Fundamentalist danach Ablehnung erfahren wird er es auf den vermeintlichen Glauben des anderen projizieren, nicht aber erkennen, dass er selbst einfach verdammt nervig und übergriffig und letztlich auch komplett uncool ist.Es geht Radikalen nicht um Frieden unter den Menschen, sondern darum selbst ein Gott auf Erden zu sein, der sich in dem einen Leben was er hat, nicht die Butter vom Brot nehmen lassen will. In diesem Lebensentwurf sind dann leider oft auch Übergriffe und Skrupellosigkeit eingebunden – weil der “liebe Gott” ja gar nicht alles sieht und einem nach dem Ableben auch nichts weiter winkt. Eine unsterbliche Seele – das versteht er nicht – und auch woher Bewusstsein und Gewissen wirklich kommt, ist ihm offenbar nur schwer verständlich zu machen, dort wo das für andere pure Logik ist und augenscheinlich ist.

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Atheistische Psychopathen sind anders als religiöse. Gleich schlimm, aber anders. Während die letzteren denken, dass Gott sie aufgerufen hat ihren Plan zu vollenden, denken Atheisten dass es “ihr gutes Recht” ist einzugreifen, weil sie ach so voller Vernunft agieren. Dabei ist Radikalität nie vernünftig und wenn sie das nicht verstehen, dann hilft auch nur noch ein Therapeut.

Weiter gibt es im Atheismus keinen geregelten Priesterbetrieb mit Zeremonien, allerdings hat diese Funktion einfach der Professor oder Dozent übernommen, oder der beste Kumpel mit den unlockersten Ressentiments.Friedliche Atheisten und Gläubige könnten wunderbar Seite an Seite leben. Radikale hingegen suchen nie den Frieden oder entwerfen stattdessen irrationale eigennützige und egomanische Schein-Friedenskonzepte, die wiederum Gewalt möglich erscheinen lassen, und diese Gewalt ist auch erstrebt. Deswegen stürzen sie sich auch wahllos u.A. in den sozialen Netzwerken auf andere Leute, die sie gar nicht kennen oder in die sie paranoide Züge annehmende Dinge projizieren und betreiben dort von Emotional Blackmail bis hin zu Slander-Kampagnen die irrsten Dinge, nicht um der Gesellschaft zu nutzen, sondern mit der Intention andere zu schädigen. “Das Recht dazu”, denken sie haben sie.

 Wären sie zu mehr in der Lage als das, würden sie sich in einem ganz anderem Rahmen engagieren. Aber die Schuld fürs eigene Scheitern haben bei radikalen Psychopathen konsequent die anderen. Um Psychopath zu werden braucht man keine Religion, das sind rein organische oder seelische Ursachen, nicht Bücher. Zumal viele Menschen durch den Glauben an Jesus auch Heil finden und Heilung.Ein geistig gesunder Mensch freut sich für andere, wenn sie auf ihre Art Heilung finden und kooperiert im Sinne gemeinsam gesteckter Ziele.

Ein Psychopath kann das leider nicht.

 Die Zeremonie wäre dementsprechend dann die Vorlesung im Hörsaal statt die Kirche oder Moschee – seit neustem auch das Internet natürlich. The University of Youtube! Die Moschee für Radikale aller Art.
Noch einmal: Atheismus schützt vor Neid, Eifersucht, Fanatismus, Humorlosigkeit und Psycho-Terror nicht. Leider. Danke an alle „coolen“ Atheisten, die nicht so sind und mit denen man einfach freundlich zusammen leben kann.

 

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