Sind Koran und Bibel genau gleich grausam?

Immer wieder kommt die Frage:

Bibel und Koran sind gleich grausam?

Zuerst mal sei vorausgeschickt. Der Koran ist eine Kritik/Schmäkritik  alle anderen Religionen. Er hebt nicht das Verbindende oder Gemeinsame hervor, sondern arbeitet sich an den vermeintlichen Fehlern aller anderen Glaubensrichtungen ab. Wobei er sogar nicht davor zurückschreckt deren Ansichten noch einmal anders darzustellen, als die Vertreter dieser Weltsichten es selbst tun. Wäre das ein Buch Gottes – wie konnte Gott dann nicht wissen, dass es eine Vielzahl unterschiedlicher Christen gab?

Bibel und Koran sind genau gleich grausam, sagen viele.

Das ist wahr und unwahr zugleich.

Altes und Neues Testament sind erst mal schon völlig verschieden.

Was aber den Koran angeht: Die Gewalt hat aber ein anderes Level und entwickelt sich anders, basiert auf unterschiedlichen Anlässen. Zudem gilt der Koran unter den Muslimen als direkt von Gott dikiertes und im Original-Wortlaut wiedergegebenes Wort – die Bibel hingegen wird unter Christen heute als eine Geschichtensammlung von Zeitzeugen oder Menschen, die am Ende einer Vielzahl von Weitererzählungen und Hörensagen dann mal das alles aufnotiert haben, betrachtet und bewertet.

Der Haupt-Unterschied ist , dass die Bibel keine Kriegsanleitung hat und dass Jesus selbst kein Feldherr war, im Gegensatz zu Mohammed . Er hat wohl auch an 3 Bibelstellen gesagt, dass er sich nicht alles bieten lässt, hat aber niemanden je getötet oder versklavt. Zudem hat er diverse Anleitungen gegeben, wie man durch sein Verhalten zu Deeskalation und Frieden schon vorbeugend beiträgt. Während Mohammed durchaus Angriffslust an den Tag legte.

Jesus hat versucht Menschen zur Einsicht zu bewegen. Mohammed nur zu starren Gehorsam. Jesus hat geraten, Mohammed befohlen.

Außerdem hat Jesus auch nicht am Penis seines Enkel gelutscht, wie einige Gelehrte, die sich auf Zeitzeugenberichte berufen, wirklich behaupten, oder seine 6 jährige geheiratet (siehe Sunnah.com). Das wird oft erklärt mit: “Das war eben damals so. Mohammed hat nichts Unrechtes getan” – nun Jesus hat noch früher gelebt und hat es dennoch nicht gemacht.

Die Grausamkeit aus dem alten Testament, die im neuen Testament nicht mehr vorkommt, entsteht durch die Umstände – als Reaktion auf andere Gewalt, als Warnung, wie Gewalt eskalieren kann, es war immer Gegenwehr, die aber eigentlich unnötig wäre, wenn man vorab etwas mehr verstanden hätte über Liebe und Freundlichkeit gegenüber allem Menschen, egal welcher Rasse oder Religion und nicht nur innerhalb der eigenen Religion, weil man allen anderen ja nicht wirklich trauen kann, Atheisten schon gar nicht.

Die Stellen im AT sind da, aber anders – es gibt heute aber niemand mehr so lebt und leben möchte. Im Koran gibt es da Passagen, die aktiv Krieg erlauben, und zwar nur und ausschließlich wegen der Religion und dem Überleben des Koran und nicht nur zum eigenen Schutz.

Jesus war immer ein Pazifist. In der Bibel gibt es, im Gegensatz zum Koran, auch keine “unerlaubte Bidah” – die Bibel wird heute als göttlich inspiriert angesehen, der Koran ist aber als 1:1 Gott diktiertes Wort wortwörtlich zu nehmen und zwar aus Angst in der Dschanna extreme Einbußen zu haben, wenn man die Gesetze und Rituale, die sehr genau beschrieben sind, und die die Bibel so nicht hat.

So einen fest angeordneten Regelkatalog hat die Bibel nicht. Auch “Sünden” werden anders vergeben, Ramadan und Fasten um Klauen und sündige Gedanken vergeben zu bekommen? Hat Jesus nichts von gesagt. Nicht durch Rituale und Gebete, sondern durch Einsicht und nachhaltiges Ändern der eigenen Persönlichkeit. Jesus erklärt das ganz genau. Jesus hatte auch keine Sklaven, im Gegensatz zu Mohammed.

Mohammed erklärt, dass vor allem Muslime brüderlich und schwesterlich miteinander umgehen sollen, da man anderen Menschen eh nicht trauen kann. Jesus rät dazu Menschen jeder Herkunft, Religion usw. als Menschen zu sehen und keine Vorurteile zu haben.

Zudem sieht sich der Islam als klar Gegenbewegung zu allen anderen Religionen, deren Gültigkeit mit dem Koran abgeschafft wurden und bestenfalls geduldet, aber niemals gleichberechtigt sind… Allah ist außerdem völlig anders als “der liebe Gott” – Allah ist unberechenbar, listig und komplett willkürlich… das ist der Gott der Juden und Christen wirklich nicht mal ansatzweise.

Zudem ist Satan anders, Engel sind etwas anderes, Jesus völlig anders (und kommt auch eines Tages zurück um “die Kreuze” zu zerstören und die Schweine zu töten) , auch Diesseits und Jenseits sind anders bewertet und vor allem ist das Paradies völlig unterschiedlich. Die Dunja wird im Islam nur als vorübergehendes Übel betrachtet – mit Erlösung in der Dschanna, einem sehr freizügigen und materialistisch geprägten Ort, in den Allah einen nach Gutdünken lässt. Je mehr man sich Allah unterwirft umso mehr hofft man von ihm dann später doch noch bedacht zu werden.  Jesus Lehren hingegen beschreiben einen Ort wo die Seele Ruhe und Frieden findet und vom Leiden befreit wird, das man als Mensch empfindet und das einem unter Menschen zugefügt wird, die dieses Leiden leider so entscheiden.

Frieden ist im Islam dann erreicht, wenn alle Menschen Muslime geworden sind oder zumindest den Islam nicht bekämpfen/kritisieren. Man fühlt sich allerdings sehr schnell beleidigt. Jesus rät sich von solchem “Leiden” innerlich frei zu sprechen. Worte sollen einem nichts anhaben können. Freiheit bedeutet vor allem innerlich frei zu werden. Freiheit im Islam bedeutet – alles was ich noch machen kann, nachdem ich alle Regeln Allahs befolgt habe (Freie Berufswahl usw…)

Im Islam kann man auch mal so tun, als wäre man Christ oder Atheist, wenn es das Überleben eines Muslim sichert, wichtig ist, dass man innerlich Muslim ist.  Jesus rät ehrlich zu sein oder zu schweigen. Aber die Ehrlichkeit wird am Ende immer belohnt. Wesen, Denken und Handeln sollten ein Guß sein. Die Welt wäre dann friedlich, wenn Menschen wahrhaftig und authentisch sind und sich genau so auch lassen.

Jesus ruft zur Dankbarkeit auf für das was man hat, man soll es daher auch beschützen, sprich seine Werte lieben und sie selbstbewusst verteidigen.  Er würde nie in einer Kriegssituation ein Lippenbekenntnis fordern “Folge mir oder ich töte dich”. Er würde den Gegner ziehen lassen und drauf hoffen, dass der schon noch merkt, was sein Fehler war.  Zumal er den Menschen erklärt hat, wie man selbst dazu beitragen kann, als Einzelner, dass Frieden erhalten bleibt.  Ein tieferes Verständnis solchen Denkens ist Basis seiner Lehren. Jesus war kein Hippie, der sich alles gefallen liess. Er rät Grenzen zu setzen, aus Liebe zu Leben, aber nicht aus Egoismus.

Im Islam soll man das Leben nicht mehr lieben als das Jenseits. Weil man sich sonst verleiten lässt vom Weg ins Paradies abzudriften. Wer irdische Genüsse liebt wird davon umso weniger im Jenseits haben. Während Jesus erklärt, warum man das richtige Maß finden soll und bei allem die Liebe nicht vergessen soll!

Prinzipien von Schirk, Kufr, Nafiq usw. gibt es nicht in der Bibel, nur in Ansätzen – Jesus rät zur Auflösung solchen Denkens – Mohammed hingegen drängt darauf die Menschen  genau so zu bewerten, einzuteilen und abzustufen. Dhimmis würde Jesus nie erlauben. Auch das Töten von Atheisten oder Strafen für Apostasie gibt es nicht bei Jesus. Jeder hat seinen eigenen Weg.

Im Islam gehts nicht um deine geistige Höherentwicklung deiner Seele usw. sondern um strikte Befolgung dieser ganzen Ordnungen, die im Islam so wie sonst in keiner Religion vorgeschrieben und nie hinterfragt werden dürfen. (Könnte ja unerlaubte Bidah sein)

Auch ein Unterschied: Allah ist distanziert und unnahbar – Liebe ist ja im Islam auch was ganz anderes als im Christentum…im Islam ist es nicht so, dass Liebe die allumfassende Energie ist, die alles heilt und alles Schöpferische hervorbringt … sondern einfach ein Gefühl, von dem man sich nicht verleiten lassen soll zu sündigen und das sich im Idealfall dann einstellt, nachdem (!) man geheiratet hat. Sowas wie das Hohelied der Liebe ist im Koran nicht mal ansatzweise zu finden, es passt auch nicht die Bohne in die Weltsicht dieser Religion.

Sexualität ist nach Jesus dann erst dann heilsam, vollkommen und schön, wenn sie aus LIEBE passiert. Im Islam hat man schlichtweg ein Recht auf Sex, sobald man verheiratet ist.  Und dieses Recht kann man sich nehmen!

Allah liebt nicht die Menschen, die Menschen müssen sich ihm unterwerfen, in der Bibel sind sie alle “seine Kinder”…. usw. usw. auch heute würde noch ein Mob von Menschen auf jemanden losgehen, der aus ihrer Sicht “Verrücktes” Zeug erzählt – so wie das bei Jesus der Fall war. Wenn Du heute was von Liebe und Glückseligkeit redest, dann kommen viele dir an mit “Ey was nimmst Du denn Du Freak”, während sie selbst eine unglaubliche Misanthropie verbreiten. Noch heute stehen die Leute Schlange und wollen einer Steinigung aktiv beiwohnen und die Leute enthauptet sehen.

Ich hab manchmal den Eindruck, wenn Christen Jesus nicht richtig verstehen ist es ein Drama – wenn Muslime Mohammed nicht wirklich verstehen, ist das hingegen ein gr0ßes Glück für uns alle.

Sadismus, Skrupellosigkeit, Rachsucht, Hass und Grausamkeit wirds immer geben, solange der Mensch existiert.

Aber es müsste nicht sein – wie hätten ja den freien Willen es anders zu machen. Wir könnten uns frei entscheiden in Liebe und Ruhe zu handeln.

Machen wir aber nicht…

(Quellenangaben folgen – das ist ein Entwurf)

Es ist für Atheisten und Andersgläubige beidermaßen wichtig logisch zu begreifen worin die Unterschiede zwischen westlich orientierten religiösen Werten und dem Islam wirklich liegen… und es ist wichtig besonders im Islam an die Vernunft zu appellieren, denn die Zustände in islamischen Ländern sind für mich die Früchte von Unvernunft. Alle Religionen als “gleich” anzusehen wäre zu simpel – denn allein nach der muslimischen Logik muss ein Atheist sterben oder ein Apostat – nach der buddhistischen oder christlichen usw. Lehre in der heutigen Zeit NICHT! All das ist möglich, weil der Islam eben diese ganz eigene Logik und Logistik inne hat, auf der diese oder jene Rückschlüsse in sich stringent folgen und die auch die Hirne von eigentlich intelligent wirkenden Personen verspulen, wenn sie nicht darüber hinaus denken. oder die Dynamik dieses Systems durchbrechen können.

Und diese irre psychodynamisch eigene LOGIK steigert sich noch, indem man Atheisten und Christen usw. vorwirft pädophil zu sein… was sie aber nur nach deren (atheistischen oder christlichen” Wertesystem sind) – aber gar nicht nach dem islamischen wo es einfach nur „natürlich“ ist, dann Sex zu haben und schwanger zu, wenn die Natur das möglich macht, egal ob die geistige Reife bereits vorhanden ist, um sich frei dafür zu entscheiden.

Ich poste noch diesen Link zur weiteren Diskussion, weil ich der Ansicht bin, dass Theisten und Atheisten in dieser Welt eine Basis finden müssen miteinander klar zu kommen., damit der Frieden hier erhalten bleibt.
Ich sehe die Möglichkeit dazu, wenn man gewisse Werte findet, die mit oder ohne Gott funktionieren.
Hier hat AG Liebel analysiert warum das im Grunde möglich ist – warum aber in unserer heutigen westlichen und europäischen Gesellschaft die Ansichten des Islam für Konfrontation mit dem religiösen oder atheistischen Humanismus sorgen und warum in Punkto Logik und Vernunft der Islam einige wichtige Dinge übersieht, die das Zusammenleben sinnvoll regeln könnten – MIT DEM REST DER WELT – egal welche andere Religion oder ob atheistisch.
Ich sage: Der Koran ist nicht auf ein Zusammenleben mit Andersdenkenden ausgerichtet, sondern auf ein Überwinden anderer Religionen und Atheismus mit all diesen vorgeschriebenen “sanften” psychologischen und militärischen Methoden am Beispiel eines Kriegsherren.

 

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