Ein Kommentar von Pamela Masumi.

Liebe Christen, liebe Muslime, liebe Atheisten, liebe Buddhisten, Juden…!

Ich beziehe mich auf die Schriften, die wir über Jesus und Muhammed haben und die Basis zweier komplett verschiedener Religionen sind.

Ein Beispiel: Würden sich Christen mal wirklich an das halten, was Jesus sagt (der zum Beispiel nachweislich nichts gegen Homosexuelle gehabt haben konnte, weil er erstens das Gebot der Liebe zum höchsten Gebot erhoben hat, was für damalige Zeit revlutionär war ) und zweitens  auch gegen Homosexuelle nichts gesagt hat, dann sähe die christliche Welt anders aus

Im Neuen Testament findet sich kein Wort GEGEN Homosexuelle – aber viele Sätze PRO Liebe und PRO Begegnung auf der seelischen Ebene. Das kann ich auch allen Fundis immer wieder nur aufs neue sagen, wenn sie meinen das Christentum hätte was gegen Homosexuelle. Das Urchristentum hatte das sicher nicht. Und das AT ist nur bedingt Grundlage des Christentums, sonst wäre ein NT gar nicht nötig gewesen.

Mag sein, dass eine Minderheit (!) evangelikaler Spinner auch was gegen Homosexuelle hat. Aber die werden von anderen Christen auch innerhalb des Christentums angehalten sich mal zu besinnen.Ich tue das nonstop und bin nicht die einzige.

Jesus hat gesagt, dass man sich lieber selbst die Hand abhacken sollte anstatt ein Kind anzufassen – das ist zumindest das was übrig ist von der tausendmal veränderten Bibel – trotz allem. Wir modernen Christen halten uns an Texte wie das “Hohelied der Liebe” usw.

Ich bin vom Islam zum Christentum konvertiert im Iran. Das hätte tötlich für mich ausgehen können. Würde ich nun aus der Kirche austreten würde das niemanden jucken. Aber Muhammed hat – nach den Schriften – die Todesstrafe dafür erlassen. Man nennt das RIDDA. Also gilt diese im Iran unter bestimmten Umständen auch. Oft ist es “nur” eine Gefängnisstrafe. Aber in einem iranischen Knast will auch keiner einsitzen.

Zu den Unterschieden:

Muhammed hatte nach den Schriften Sex mit einer Neunjährigen. Siehe Sunnah    (u.A. Sunan an-Nasa’i 3378         أَخْبَرَنَا مُحَمَّدُ بْنُ آدَمَ، عَنْ عَبْدَةَ، عَنْ هِشَامٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَائِشَةَ، قَالَتْ تَزَوَّجَنِي رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلموَأَنَا بِنْتُ سِتٍّ وَدَخَلَ عَلَىَّ وَأَنَا بِنْتُ تِسْعِ سِنِينَ وَكُنْتُ أَلْعَبُ بِالْبَنَاتِ ‏.‏)
Jesus hat nicht, und da kann man die Bibel durchforsten wie man will, körperlichen oder sexuellen Austausch mit Minderjährigen praktiziert. Wenn Christen sich an Kindern vergreifen, dann tun sich das obwohl sie es nicht sollten, nicht nur, weil Jesus “mit der Hölle droht”, sondern weil das auch nichts mit Liebe zu tun hat.

Wenn ein paar pädophile Atheisten das tun – die übrigens auch gerne den Islam in diesem Punkt in Schutz nehmen und das Thema Frühehen verharmlosen –  dann weil sie meinen “Guckt mir doch eh keiner bei zu! Wenn ich mich nicht erwischen lasse” und wenn fundamentalistische Muslime  und Islamisten es tun, dann “weil es der Prophet auch getan hat”.

Natürlich würde aber kein Muslim, so wie Pegida-Anhänger das tun, Muhammed einen Pädophilen nennen. Er war ja “ordnungsgemäß verheiratet” und Aisha “hatte bereits ihre Menstruation”. Das bedeutet nach der Logik der Fundis: Kann Sex haben und schwanger werden. Das erklärt die immer noch viel zu vielen Frühehen in dieser Kultur und die gesetzliche Rechtfertigung dafür.

Hier lernt man auch was zur muslimischen Sicht der Dinge, nämlich “Was nicht verboten ist, ist erlaubt”.  http://www.shia-forum.de/index.php?%2Ftopic%2F61118-ayatollah-khomeini-und-saeuglingsfatwa%2F

Nur wird es im Islam deswegen als Verbrechen angesehen, weil man keinen unehelichen Sex haben soll. Daher gibt es auch in vielem muslmischen Gesellschaften die Mutah – Zeitehe! So ist es nun mal. Natürlich leben das nicht ALLE Muslime. Aber viele wissen diese Details nicht mal und viele werden nachdenklich und verlassen den Islam, wenn sie es wissen (Ridda). Was auch – nach Meinung der Fundis – verhindert werden muss.

Jesus hat einige klare Worte ausgesprochen, wann und weswegen  man sich verteidigen soll. Aber das ist kaum und nur in wenige Kapiteln behandelt, eine Kriegsanleitung wie “Das Buch des Jihad” haben Christen nicht. Deswegen fiel es den Christen um 1100 auch schwer sich überhaupt zu dem Kreuzzügen zu entschliessen, nachem sie ständig angegriffen wurden. Die Eroberung Spaniens durch die muslimischen  Krieger war ein düteres Kapitel! Und Frankreich ist auch nicht grundlos nach Nordafrika eingefallen. Auch sie waren die Angriffe leid. Leider konnten einige nicht damit umgehen, dass sich andere wehren und am Ende sogar stärker sind. Es lohnt sich aber mal nachzulesen, was der Kolonialisierung eigentlich voraus gegangen ist!

Bei einem muss man den Muslimen recht geben. Die Bibel wurde immer wieder verändert und bestimmten Situationen historisch angepasst. Das müssen wir zugeben, aber es erklärt auch, warum oft dann doch gegen Jesus Gebot zur Liebe verstossen wurde. Bis heute besteht Uneinigkeit, ob die Apogryphen in die Bibel gehören oder nicht.Und noch so einiges, was auf Manipulation schließen lässt. Muslime wissen das oft sehr gut. Daher wollen Fundis dagegen auch massiv vorgehen, dass mit Koran oder Sunnah das selbe passiert  und berufen sich auf das Prinzip “Verbotener Bidah” gegenüber Reformbestrebungen.

Und klar,  Jesus hat auch die damaligen Juden kritisiert, weil sie zu dieser Zeit manchmal  gegen den Gedanken der Liebe handelten. Aber hat im Gegensatz zu Muhammed – den die Juden damals augelacht haben – nicht zur Tötung von Juden aufgerufen. Was hat Muhammed  dadurch “verbessert”? NICHTS! Das Alte Testament bedurfte einer Überholung, daher kam Jesus. Sonst hätte doch alles so bleiben können.  Muhammed hingegen  meinte,  Juden und Christen irren, und so kam er daher, erhob sich über alle und forderte zum Kampf auf.

https://de.wikipedia.org/wiki/Muh%C4%81raba

Ich persönlich kann eigentlich an dem Prinzip “Liebe ist das höchste Gesetz” nichts Verkehrtes finden. Wie sagt eine Freundin immer: Würden wir wirklich, bevor wir etwas tun und entscheiden, überlegen ob wir das aus LIEBE machen, dann sähe die Welt heute anders aus!” Und das genau ist für mich die Quintessenz der christlichen Lehre. Und nicht das, was einige Kirchenväter daraus gemacht haben.

Also, nicht immer alles in einen Topf schmeißen. Religionen sind verschieden. Und haben auch fürn Atheisten verschiedene Folgen und das nicht nur in der Theorie sondern auch in der Praxis. Und daher gibts für Atheismus auch noch in vielen Ländern Todesstrafe.

Eins noch:  Schaut Euch mal  die Versklavungstradtion im Islam an. Christen, Juden, Hindus, Heiden, Atheisten …  alles wurde versklavt. Klar, im alten Testament gibts aus noch Sklaven. Weils die immer gab. Jesus hat aber gesagt, dass der Mensch sich aus der Versklavung befreien solle, vor allem aus der eigenen! Auch der des Geistes! Und dass vor Gott alle gleich sind.

Diverse Päpste haben in der Geschichte immer Versklavung als “mit den Worten Jesus unvereinbar” verurteilt! Das kann man auch als Atheist kapieren. Und braucht dennoch nicht an Gott glauben! Nachlesbar:  http://web.tuomi-media.de/dno2/Dateien/NO314-2.pdf

Es hilft auch mit Migranten zu reden. Die werden es bestätigen: In Ländern mit einen Großen Anteil Christen liest niemand, auch hier im Bundestag, erst mal nach ob ein neues Gesetz mit Jesus Worten zu vereinbaren ist. In muslimischen Ländern wird in den Regierungssitzungen ständig gebetet und der Koran liegt immer parat. Gesetze werden NACH den Haditen, Fatwas und dem Koran erwogen! Viele Muslime sind darauf sehr stolz!

Die Scharia wurde offiziell auf Druck des Westens gelockert. Dennoch ist es weitverbreitete Praxis, dass gegen die “private Anwendung der Scharia” überhaupt nichts unternommen wird. Im Iran jedenfalls nicht und in Saudi auch nicht. Die Wut gegen den Westen wegen dieser Einmischung ist enorm!

Ich bitte alle, das hier Gesagte selbst (!) zu recherchieren. Damit sie es es selbst sehen und nicht meinen, ich rede Ihnen was ein. Ich kann leicht Quellen finden, die das alles verifzieren. Aber jeder der die Bücher kennt weiß das alles auch und jeder, der als Nichtmuslim in einem islamischen Land gelebt hat auch. Ich muss auch nicht mehr jedem “nachweisen”, dass es die Photosythese gibt. Man weiß das.

Und es macht nun mal einen Unterschied ob sich Menschen an das Gebot der Liebe halten oder ob man dem Vorbild und den Worten von Muhammed wortwörtlich folgt. Die Verbrechen der Kirche streiten wir nicht ab. Aber sie fanden TROTZ der eigentlichen Philosophie von Jesus statt. Nicht wegen ihr.

Ich bins satt,  dass alle Religionen in einen Topf geschmissen werden oder ausgerecht Atheisten auf Facebook den Islam verteidigen, aber Jesus und Buddha als Idioten oder “nonexistent” oder “Märchenonkel” oder “Religioten”bezeichnen .

Vermutlich wollen sie damit uns treffen, aber wir gehen eben mit Blasphemie locker um und es gibt auch – nach unserem Glauben und dem Abgleich mit dem gesunden Menschenverstand oder der Vision von Jesus -keinen Grund das nicht zu tun. Man kann ja, wenn man nicht glaubt Atheist sein. Mir doch egal. Aber warum sollten sich Atheisten und Theisten hier in Europa unnötig in die Wolle bekommen? Es ist eben so viel einfacher Christen anzugreifen anstatt Muslime. Als Islamphobiker will niemand dastehen. Beim Bashen von Christen hat keiner was zu befürchten.

Während auch Atheistin in keinem einzigen (!) islamischen Land auch nur irgendetwas zu melden haben und dafür schnell mal am Galgen landen würden,  sitzen sie  hier in Banken und sind Firmenchefs. Im Iran, wo ich herkomme, undenkbar.

Und deswegen muss man auch nicht Muslime hassen oder anfeinden, aber mal die Sache etwas klar betrachten. Private Menschen sollte man niemals wahllos anfeinden, nur weil man irgendwas in die 2 Infos, die man über sie hat, hereinprojeziert. Das ist das feigste und dümmste Vorgehen überhaupt. Viele nette muslimische Menschen und Freunde – wir nennen sie Kulturmuslime, die auch nie in die Moschee gehen oder Ramaldan halten -sind keine Jihadisten oder Scharia-Verfechter. Doch viele eben schon.  Weswegen wir beobachten müssen, was in Moscheen passiert. Leider!

Die Probleme bestehen auf der politischen Ebene. Aber man sollte nicht so naiv sein zu meinen, dass einige Muslime, denen man dann eben klar Grenzen setzen muss, nicht auch die poltischen Ideen für unbedingt durchzusetzen befinden. Und warum sollten wir das erlauben? Das wollen doch weder Atheisten noch Theisten.

Übrigens sagte der  Atheist Aristoteles: Es gibt eben Sklavenmenschen und Herrenmenschen. Finde ich nicht.

Jesus sagt hingegen, dass man sich auch und vor allem aus der eigenen geistigen Sklaverei befreihen muss. Dass alle Menschen gleich sind und alle sich auf Augenhöhe begegnen sollten! Und dass man auch selbst dafür sorgen muss, dass das passiert! Die Menschen schaffen sich die buchstäbliche “Hölle auf Erden” nämlich  selber. Das scheint ihr freier Wille zu sein. Denn jeder einzelne von uns kann sich frei dazu entscheiden das zu ändern.

#dasistkeinartikelgegenflüchtlingesondernprojesus

P.S. I stand with Israel!

Über meine Erfahrungen mit Christen und Atheisten im Iran im Gegensatz zu Deutschland

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