Kenne deinen Propheten oder alles was Imame über Mohammed nicht wissen wollen

Kenne deinen Propheten oder alles was Imame über Mohammed nicht wissen wollen

24 Juni 2013
 Kenne deinen Propheten  oder alles was Imame über Mohammed nicht wissen wollen

Henrik Raeder Clausen Übersetzt von EuropeNews

Die Imame sagen oft, ‘wir wissen nichts über Mohammed’. Dieses Buch soll das ändern. Buchbesprechung Prophet of Doom von Craig Winn (www.prophetofdoom.net )

Egal ob es Mohammed wirklich gab oder nicht, wenn man irgendetwas Islamisches diskutieren will, oder die islamische Politik im Großen und Ganzen verstehen möchte, dann ist es wichtig zu wissen, für was er im Islam steht und welches Beispiel er den Muslimen von heute vorgibt. Das ist die Absicht dieses ungewöhnlichen Buchs, das einzig auf den kanonischen islamischen Quellen basiert.

Ungewöhnlich ist es nicht nur hinsichtlich seiner Größe und seines Umfangs, sondern auch wegen seiner ausführlichen Quellenbelege, die das Monsterbuch durchziehen. Es sind insgesamt rund 1000 Seiten, eingeteilt in 25 Kapitel, plus einer Einführung, einer Quellendiskussion und langen ”Zitat” Abschnitten. Die eigentliche Erzählung umfasst rund 700 Seiten.

Auch das ausführliche Zitieren der Quellen ist ungewöhnlich: Abgesehen von ganzen fünf Koranübersetzungen benutzt der Autor Ibn Ishaqs Biografie von Mohammed, diejenige des muslimischen Historikers a-Tabari und verschiedene Hadith Sammlungen.

Letztendlich ist es auch deshalb ungewöhnlich, weil es unzählige Zitate enthält, dennoch aber eine spannende Erzählung erschaffen hat, die den Leser genau zu den Wurzeln des islamischen Glaubens, der Kultur und der Politik führt.

Die Veröffentlichungsgeschichte ist ebenfalls ungewöhnlich, denn das Buch wurde von eBay und PayPal blockiert weil es ”hasserfüllt” und ”rassistisch” sei – Vorwürfe denen der Autor nicht ernsthaft widerspricht, denn Hass und Rassismus durchziehen sein Quellenmaterial.

Das beeindruckte jedoch weder eBay noch PayPal, die sich immer noch weigern mit dem Autor Geschäfte zu machen. Aus diesem Grund wurde das Buch als ”Samizdat” Literatur für den Käufer kostenfrei veröffentlicht.

Es beginnt mit einer umfasenden Einführung und taucht dann in eine Geschichte ein, die nur selten erzählt wird – wie der Islam die Schöpfung sieht in seinen 30 und mehr Versionen.

Nachdem er sich über die Sagen von Sonne und Mond lustig gemacht hat, über sprechende Planeten, selbstschreibende Federn und noch viel mehr, hinterfragt Craig Wynn er den eigentlichen Sinn dieser islamischen Schöpfung:

In allen diesen Sagen gibt es ein Problem: Es obliegt einem Glaubenssystem die Frage nach dem ”Warum” zu klären: Warum sind wir hier? Die Frage sollte an die Schöpfungsgeschichte gebunden sein, aber der Islam kümmert sich nicht darum. Schlimmer noch, Mohammeds ultimative Antwort ist eine Anklage. Allah hat gesagt, ‘Ich habe die Jinn [Dämonen] und die Menschen erschaffen, nur damit sie mich anbeten. Ich will von ihnen nichts.’ Der Islam ist frei von jeglicher Wahl und Anbetung ohne die Wahl zu haben wen man anbetet, ist Sklaverei.

Es ist ganz typisch für die Mischung aus Zitaten und Analyse , die das gesamte Buch durchzieht, obwohl der Autor üblicherweise zu schärferen Worten greift als diesen für Dinge, die er als sinnlos empfindet. Das Kapitel über die Schöpfung endet mit dieser Zusammenfassung, die dem Leser frei stellt, selbst über die Logik des Propheten von Allah, d.h. Mohammed, zu entscheiden.

Die wahnhafte Schöpfungsbericht geht immer weiter. Die Sonne wurde in den Himmel gebracht, sie wird terrorisiert, sie schreit, sie fällt herunter, sie betet, sie ist verschleiert, sie verhält sich wie ein Kamel und sie macht ein Wettrennen mit dem Mond und hat Angst vor dem Tod. Tabari erklärt, dass der ”Beweis, die Logik dieser Aussagen, direkt vom Propheten Allahs kommt.”

Aber bevor wir zur eigentlichen Hauptperson, Mohammed, kommen, erweist das Buch dem Leser den großen und (noch einmal) ungewöhnlichen Gefallen, eine Darstellung der vor-mohammedanischen, arabischen Geschichte zu geben. Das ist grundlegend, denn hier finden wir zahlreiche Erwähnungen von Allah, Mekka, dem schwarzen Stein, der Hajj, der Umma, Namen wie Abd-Allah (Sklave Allahs) und andere Traditionen die präislamisch waren, dennoch heute als islamisch angesehen werden.

Wenn wir in Kapitel 6 dann endlich zu Mohammed vordringen, dann sind die Märchen, die wir üblicherweise hören, vom Waisen/Händler/Prediger, weit von seiner tatsächlichen Existenz als grausamer Kriegsherr entfernt, der die Juden und andere Feinde unterwarf. Dennoch ist es genau diese bedauernswerte Figur, die die islamischen Schriften beschreiben – die Jahre Mohammeds in Mekka waren, nach Angaben der islamischen Quellen, Übungen in Verwirrung, einer vergeblichen und wechselhaften Anbetung. Alles wird ausführlich belegt und mit Bezügen versehen zu anderen Gelehrten, die mit diesem Material gearbeitet haben.

Man mag vielleicht stutzen bei dem Begriff ”wechselhafte Anbetung”, dennoch ist es das, was die islamischen Aufzeichnungen sagen, die zwar nur wenige sind, aber die dies ausgegraben haben, so wie Craig Winn. Beispielsweise die erste Sure, die in der Öffentlichkeit (Mekka) ausgesprochen wurde, ist Nummer 55, und dies ist eine Ode an Ar-Rahman. Wo ist Allah geblieben? Diese Frage wird beantwortet – Allah war die Hauptgottheit der Mekkaner, der Polytheisten, denen Mohammed folgendes zu sagen hatte:

Ich bete nicht an was ihr anbetet; noch betet ihr an was ich anbete. Und ich werde nicht anbeten was ihr anbetet, noch werdet ihr anbeten was ich anbete. Ihr habt eure Religion und ich hab meine.

An diesem Punkt der (islamischen) Geschichte hatte Mohammed jedoch sein Meinung geändert und einen Handel abgeschlossen im Zusammenhang mit den sogenannten Satanischen Versen. Craig Winn zeigt dies detailliert auf, was hier passiert sein muss, einschließlich der Heirat mit einem 6-jährigen Mädchen, aber dann verstummen die islamischen Quellen merkwürdigerweise.

Nachdem der Autor mit uns durch die philosophischen und theologischen Ruinen von Mohammed in Mekka gegangen ist, was damit endet, dass die Mekkaner ihn aus der Stadt jagen, ändert sich der Ton des Buchs dramatisch mit der Hijra nach Medina, die auch offiziell als die Geburt des Islams bezeichnet wird, und die Dinge eine eher diabolische Wendung nehmen – immer noch akribisch dokumentiert durch die kanonischen islamischen Schriften.

Uns wird pflichtgemäß das mitternächtliche Gespräch in Al-Aqabah vorgeführt, als die ersten 72 Muslime Mohammed (und nicht Allah) die absolute Loyalität gelobten, versprachen ihn zu verteidigen und um jeden Preis Krieg zu führen und damit ihr Leben und ihren Besitz aufs Spiel zu setzen und ihn noch mehr zu ehren als die eigenen Familienmitglieder – ein Schwur, der seltsamerweise immer noch anzuhalten scheint und für jeden Muslim überall sogar bis zum heutigen Tage wichtig ist.

Die Dinge werden nicht leichter, weil der radikal verwandelte Mohammed die Loyalität seiner Anhänger während der Geschehnisse, die in Sure 8 (Kriegsbeute) beschrieben werden, testet, sowie in anderen gewalttätigen Teilen des Korans, die auf die Eroberung der jüdischen Siedlungen rund um Mekka hinführen, als Kriegsgefangene in die Sklaverei verkauft werden oder andere entmenschlichende Grausamkeiten stattfinden, bis hin zu dem Punkt an dem Mohammed die Enthauptung einer gesamten jüdischen Gemeinde befiehlt.

Man mag es als geschmacklos ansehen, den Koran mit Mein Kampf zu vergleichen, eine Sache, die auch den holländischen Politiker Geert Wilders in Schwierigkeiten brachte. Dennoch hat dies eine Bedeutung, denn wenn man einfach einmal nachzählt, dann erfährt man, dass der Koran mehr antisemitische Passagen hat als Mein Kampf. Dies könnte den Vorwurf des ”Hasses” heraufbeschworen haben, aber mal ehrlich, das Kapitel, in dem der Koran mit Mein Kampf verglichen wird ist ziemlich sachlich, es zeigt im wesentlichen auf, wie verwirrt beide Bücher sind.

Eine der Siedlungen, die von den neu gebildeten Muslimen erobert wurde, war Khaybar, an das bis heute von den Islamisten durch den Kriegsschrei ”Khaybar,Khaybar, oh Juden, die Armee Mohammeds wird wieder kommen” erinnert wird.

Auf diese Weise erhält eine alte Geschichte aus einem entlegenen Teil der Welt eine verwirrende und dennoch offensichtliche Relevanz für das Verständnis der heutigen Ereignisse.

Ein anderes solches Ereignis, das Craig Winn mit uns zusammen beleuchtet, ist der Vertrag von Hudaybiyah, in dem Mohammed und die Muslime einen Waffenstillstand annahmen, der nicht länger als 10 Jahre gelten sollte, dann wird an verschiedenen Beispielen aufgezeigt, dass sich die Muslime das Recht herausnahmen den Vertrag zu brechen, als es ihnen gerade in den Kram passte. Dieses Arrangement wird als ‘Hudna’ bezeichnet und wird von islamischen Führungspersönlichkeiten heute häufig benutzt, wenn das, was üblicherweise in Verhandlungen mit dem falschen Begriff ”Waffenstillstand” in den westlichen Meiden übersetzt wird, durchgeführt wird.

Es gibt unzählige solcher Beispiele islamischer historischer Ereignisse, die rechtfertigen, wie der Islam heute praktiziert wird, einschließlich einer vernichtenden Analyse dessen was die ”Fünf Säulen des Islams” sind und woher sie kommen. Man kann über die Vollständigkeit des Werkes nur staunen, nur sehr wenige wichtige Sachen werden ausgelassen, auch geht er nicht über Material hinweg, das man als ‘heilig’ bezeichnen würde im christlichen Sinne des Wortes.

Und wenn man die islamischen Quellen für bare Münze nimmt, und damit den Leser zum Lachen und Weinen gebracht hat, dann schließt das Buch mit einem ausführlichen und kritischen Blick auf genau diese Quellen.

Es wird kein schönes Bild der islamischen Theologie gezeichnet, weder im Hinblick auf seine Beschaffenheit, noch auf sein Mitgefühl noch auf die Klarheit. Man kann dem Buch vielleicht einen Vorwurf machen, nämlich, dass es gnadenlos das, was es beschreibt, verdammt, aber das ist die bewusste Entscheidung des Autors.

Dieser verdient eine große Bewunderung für die Zeit und Energie, die er darauf verwendet hat, so detailliert die Ursprünge des Islams, nach den Angaben des Islams, zu untersuchen und zu erklären und dies alles in einer großartigen Lesbarkeit.

 www.prophetofdoom.net

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