About

Mein Name ist Ilias Ibrahimi und meine Eltern kommen aus dem Iran.

Ich bin Mitte 20, studiere und habe eine Freundin, deren Eltern aus Saudi kommen, Amal. Sie hat ebenfalls den Islam verlassen – aber ohne Einverständnis der Eltern – und muss das nun heimlich leben. Wir müssen uns daher auch noch sehr schützen und auf – insbesondere ihre – Sicherheit acht geben. In ihrer Familie gibt es einige sehr korantreue Cousins und Onkels, die darauf mit massiver Härte reagieren würden und derzeit müssen wir noch an Lösungen dafür arbeiten.

Schon früh erlebt ich die inneren Konflikte meiner Eltern mit dem Islam und später erführ ich die zahlreichen Gründe für ihre Flucht aus dem Reich des Ayathollah Khomeni und dessen Machenschaften. Im Gegensatz zu vielen anderen muslimischen Migranten waren meine Eltern tatsächlich politisch Verfolgte, da mein Vater sich für eine Aussöhnung von Sunniten und Schiiten aussprach – einen bisher 1400 Jahre andauernden – innerislamischen blutigen Krieg.

Meine Mutter wollte ebenfalls kein Kopftuch mehr tragen, mit der – schlichten und einfachen- Begründung, dass das im Sommer einfach zu heiß wäre. Auch die Folgen dieser Überlegung für sie, meine Familie und unseren Frieden will ich in einem späteren Artikel einmal genauer beleuchten.

Heute suche ich mit Hilfe dieses Blogs Kontakt zu anderen Apostaten in aller Welt und Austausch darüber, wie wir uns vernetzen und helfen können.

Niemand muss sich hier allerdings outen – man kann sich auch anonym an uns wenden. Auf jeden Fall: Ihr seid nicht allein!

 

Das ist eine Seite für Islamkritiker, nicht für Rassisten!

Rassisten verfolgen eine andere Agenda als Islamkritiker. Rassisten dient der Islam als Auf­hänger für Kampagnen gegen alles, was “fremd” oder “anders” ist oder was sie im Grunde gar nicht kennen. Islamkritiker sind mit dem Islam in Berührung gekommen und können sich zu den Inhalten der Texte, zu den Praktiken und seelischen/psychologischen/ethischen/gesellschaftlichen Mechanismen/Einflüssen, die islamische Denkmuster (auch im Unterschied zu christlichen, jüdischen und buddhistischen usw.)  haben, äußern.

Ein flüchtlingsfeindlicher Charakter wird dann sichtbar, wenn vermeintliche  “Islamkritiker” weder den Koran noch die Sunnah gelesen haben, geschweige denn konservative Muslime/Ex-Muslime überhaupt persönlich kennen oder je in einem islamischen Land gelebt haben.

Es ist genauso falsch GEGEN wie FÜR etwas zu sein, über das man im Grunde NICHTS, aber auch GAR NICHTS weiß!

Leider sind viele Rechte gegen den Islam, ohne sich überhaupt damit auszukennen – und viele Linke für den Islam ohne einen Funken Ahnung davon zu haben. Man steht fassunglos davor! Zwischen Drama und Ahnungslosigkeit, Wahn und grenzenloser Naivität!

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